Über uns

„…Stubnblues, ist weder Bandname, noch ein exakt definierbarer Musikstil. Blues gehört zwar auch zum Repertoire, steht aber, wenngleich der Name auch als „Stub’n Blues“ gelesen werden kann, nicht im Vordergrund. Mit, in den Anfangsjahren, großteils nicht elektronisch verstärkten Instrumenten dargeboten – benutzt werden bei Bedarf Mikrofone, gespielt werden kann er aber in jeder Stube – präsentiert (der) Stubnblues eine Mischung aus Wienerliedern, Volksmusik (Resetarits‘ Herkunft gemäß nicht zuletzt burgenland-kroatische), Rhythm and Blues, Funk, Soul, Samba und anderem, was den Musikern gefällt…“ So spricht der Wikipedia.

Wie alles begann und wo der Name herkommt:

1998 – Taisten – Südtirol – Seppila, die Jausenstation von Jimmy Holzer und seiner Familie.

Das Trio Robert Lorenz am Bass, Klaus Rauchfuss Schlagwerk und Stefan Schubert Gitarre und Gesang, spielen eines ihrer Geheimkonzerte ebendort. Haupsächlich Blues. Die kleine Stube der Jausenstation kocht. In der Küche kochen Jimmy und seine Mama auch. Feinste Südtiroler Marendt.

Im Vorbeikommen (mit Getränken) sagt Jimmy zu Stefan: Das ist der Stubnblues. Schubert erkennt das Potential dieser Wortschöpfung sofort und bittet Holzer, diese als Bandnamen für ein künftiges (damals noch in den Sternen schlummerndes) Projekt nehmen zu dürfen. Holzer genehmigt gern, und so wartet dieser Name in der Schublade einige Jahre auf die Gründung der Band.

Im Herbst 2003 startet Stefan Schubert ein Van Morisson Songbook, für das er Peter Angerer, Klaus Kircher und Roland Guggenbichler holt. Wenig später schließt sich Willi Resetarits an, der grade als Kurt Ostbahn emeritiert war. Etwas später folgen Chris Haitzmann und Herbert Berger.

Diese Formation bricht im Folgejahr aus dem Songbook aus und hängt sich den, in Schuberts Lade schlummernden, Namen „Stubnblues“ erfolgreich um den Hals.

Die Genialität von Willi Resetaris als Sänger und Entertainer, sowie seine enorme Popularität, helfen dem Stubnblues rasch von den Stubn in die größten Konzertsäle des Landes.

„…Anfang November 2004 wurden einige Konzerte in der ARGEkultur Salzburg aufgezeichnet und 2005 als Livealbum Stubnblues (live im ARGE Beisl) von Willi Resetarits + Xtra Combo veröffentlicht. 

Bereits 1994 hatte Resetarits mit befreundeten Musikern, die sich teils auch in der Xtra Combo wiederfanden, zusammen mit dem Schriftsteller H. C. Artmann eine Advent-Lesung mit Musik in Salzburg veranstaltet. Dieser Auftritt kann als früher Vorläufer des Stubnblues betrachtet werden, denn Vertonungen von Dialekt-Gedichten Artmanns, ob gelesen oder gesungen und mit Musik, wurden zu einem festen Bestandteil im Programm der Gruppe. Die Texte des Dichters sind, wie Resetarits erklärt, die „Richtschnur, die uns vor Nachlässigkeiten bewahren soll“. Auf Aus Sun und aus Regn (ugs. für Aus Sonne und aus Regen), dem zweiten Album aus dem Jahr 2007, stehen diese Stücke neben „Pflückt ein Mädel Ribisel“ des Kabarettisten Karl Farkas (Musik: Ralph Benatzky), Liedern von Tom Waits und Van Morrison, österreichischer Künstler wie Peter Blaikner und Verena Göltl sowie Eigenkompositionen der Stubnblues-Musiker. 

Die Coverversionen englischsprachiger Künstler werden in den Anfangsjahren auf Englisch vorgetragen, Volkslieder auch in Kroatisch. 

Ansonsten spielt der österreichische Dialekt, mithin das Wienerische, eine zentrale Rolle, wie er in den Texten Artmanns, aber auch Resetarits‘ oder Stefan Schuberts, der auch für einen Gutteil der Kompositionen verantwortlich zeichnet, gebraucht wird…“

Traditionell ist mittlerweile der jährliche Auftritt des Stubnblues Ende Juni/Anfang Juli beim Weingut Pongratz im südsteirischen Gamlitz. 2007 wurde dafür auch ein Stubnblues-Wein des Weingutes präsentiert. Neben zahlreichen Konzerten in Österreich und dem weiteren deutschsprachigen Raum führte Anfang 2010 eine vom Austrian Cultural Forum New York arrangierte Stubnblues-Tournee nach Chicago, Ottawa, Washington D.C. und New York. Mitte des Jahres, eine Reihe von Gigs (eigentlich nur einer) in der Türkei…“

Was folgte waren viele schöne Konzerte, wunderbare Platten, gemeinsame Reisen, Freundschaften, Zerwürfnisse, Exzesse und Askese. 

Dann kam Corona.

Und als sich die Band gerade wieder gesammelt hatte und durchstarten wollte – um das Leben nach den Lockdowns, Verschiebungen und Absagen wieder zu feiern – kam Willis tragischer Unfall. Und in der Welt, die von Willis Strahlen erleuchtet wurde, ging auf einmal das Licht aus. 

Umbruch – Einbruch – Abbruch – Aufbruch 

Hier beginnt die neue Geschichte des Stubnblues 2.0

Nach einer kurzen Phase der Suche hat sich die neue Formation gefunden. Besetzt mit alten Bekannten und neuen Gesichtern spielt der Stubnblues 2.0 den Stubnblues, mit viel Respekt vor dem was war und ohne Angst vor dem was kommt. Bodenständig, bedingungslos, Stubnblues halt. 

*temp*

Gründungsmitglieder des Stubnblues:

Peter Angerer
Klaus Kircher
Roland Guggenbichler
Willi Resetarits
Stefan Schubert

Später dazugekommen:

Chris Haitzmann
Herbert Berger

Noch später dazugekommenr:

Christian Wegscheider

Jetzt: Stubnblues 2.0

Bina Blumencron
Marlene Lacherstorfer
Camillo Jenny
Hubert Hofherr
Markus Marageter
Stefan Schubert